Casino in Dortmund investiert in die Zukunft

Casino in Dortmund investiert in die Zukunft
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Nachdem Westspiel als Betreiber von sechs staatlichen Casinos in Nordrhein-Westfalen und Bremen lange Zeit mit negativen Schlagzeilen aufgrund von rückläufigen Umsätzen und Gewinnen zu kämpfen hatte, ist man seit 2015 endlich wieder im Umschwung. Erstmals seit zehn Jahren konnten die Bruttospielerträge gesteigert werden. Einzig die Spielbank Hohensyburg stagnierte auf dem Niveau von 2014. Umbauten und neue Shows sollen nun auch hier für den Aufwärtstrend sorgen.

Am 16. August hatte Westspiel in die Spielbank Hohensyburg geladen, um den Start in die neue Saison zu starten. Dort feierten die beiden Westspiel-Geschäftsführer Lothar Dunkel und Steffen Stumpf „das Comeback der Spielbanken“. Laut der beiden Chefs von Westspiel hätten die Spieler keine Lust mehr auf Internet-Casinos, sondern würden lieber in eine reale Spielbank gehen. Wie die wieder aufsteigenden Geschäftszahlen zeigen, stimmt dies zumindest für einen Teil der Klientel, während andere weiterhin die Bequemlichkeit der Online Casinos bevorzugen. So konnten bei Westspiel die Bruttospielerträge, also die Summe, die die Spieler abzüglich ihrer Gewinne im Casino verlieren bzw. lassen, um stolze 10 Prozent gesteigert werden und stiegen auf insgesamt 90 Millionen Euro. Es war der erste Anstieg der Bruttospielerträge seit zehn Jahren.

Ob ein gutes Jahr nun direkt das Comeback der klassischen Spielbanken ist, bleibt dahingestellt. Auf jeden Fall will man bei Westspiel die Entwicklung weiter vorantreiben und auch 2016 auf der Gewinnerspur fahren. Einzig die Spielbank Hohensyburg in Dortmund ist noch ein kleines Sorgenkind der insgesamt 6 Casinos in Hohensyburg, Duisburg, Aachen, Bad Oeynhausen, Bremen und Bremerhaven. Hier lag der Bruttospielertrag im Jahr 2015 bei 24,8 Millionen Euro – und damit nur ein Prozent höher als noch im Vorjahr. Negativ hat sich hingegen die Besucherzahl entwickelt, betrug im Jahr 2015 nur 300.000 nach 311.457 im Jahr 2014.

Investitionen in die Spielbank Hohensyburg

Damit auch die Spielbank Hohensyburg wieder eine Erfolgsgeschichte wird, wird fleißig investiert. „Wir sind bemüht“, sagt Jürgen Hammel, Direktor der Spielbank Hohensyburg. Ein Grund für die eher mäßigen Zahlen sieht der Chef der Spielbank Hohensyburg daran, dass es keine Laufkundschaft vor Ort gebe, sondern alle Kunden direkt angelockt werden müssten. Um dies wieder verstärkt zu erreichen, will Hammel mehr auf den Faktor Entertainment setzen. In der neuen Saison sollen daher rund 80 Veranstaltungen, was ein Anstieg von immerhin 20 Prozent im Vergleich zur ablaufenden Saison wäre, stattfinden. Hierzu zählen unter anderem eine große Weihnachtsshow mit Tanz und Musik, Live-Konzerte, Motto-Partys, Krimi-Dinner und einiges mehr.

Aber man will den Spielern nicht nur mehr Show bieten, sondern auch mehr Spannung und Gewinne. So wird zum Beispiel am 1. Oktober das Finale des Westspiel-Automaten-Turniers im Casino Hohensyburg stattfinden, bei dem auf den Sieger stolze 66.666 Euro Preisgeld warten. Hierbei hofft man auf ein reges Interesse von 400 Teilnehmern und hoffentlich tausenden Besuchern. Im darauffolgenden Monat steht dann das Finale der Westspiel-Poker-Tour an. Hier will laut Hammel Westspiel mehr als die 500.000 Euro Preisgeld aus dem vergangenen Jahr ausstellen.

Und auch in den Standort selbst soll investiert werden. Ab September wird in der Spielbank Hohensyburg während des laufenden Betriebes umgebaut. Insgesamt 1,1 Millionen Euro nimmt man in die Hand, um den Eingangsbereich und später die mittlere Ebene mit den Spielautomaten umzubauen. Dort wird es laut Hammerl dann rund 20 neue Automaten geben. Zudem werden die Automaten auseinander gezogen, damit es nicht mehr so eng und erdrückend ist für die Besucher. Als weiteres Highlight sollen auf dieser Ebene künftig auch Toiletten und eine eigene Raucher-Terrasse entstehen.



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