PaysafeCard oder PayPal – Welche Bezahlvariante eignet sich am besten für Online Casinos?

PaysafeCard oder PayPal – Welche Bezahlvariante eignet sich am besten für Online Casinos?
4 - 1 Stimme[n]

Wenn Du genug vom Freizeitspiel im Online Casino hast und tatsächlich einmal Dein Glück versuchen willst, wirst Du früher oder später an den Punkt kommen, dass Du um echtes Geld spielen willst. Da ein Anbieter für Online Casinospiele im Normalfall kein Büro betreibt, dass Du aufsuchen kannst, um Geld einzuzahlen, musst Du das Geld online an den Anbieter zahlen oder es ihm auf sein Konto überweisen. Viele Online Casinos bieten eine Vielzahl an Zahlungsmöglichkeiten an, die allesamt spezifische Vor- und Nachteile haben. Die gängigste Variante ist die Einzahlung per Kreditkarte; Meistens werden Visa und MasterCard akzeptiert, seltener auch American Express. Jedoch hat man hierzulande häufiger das Problem, dass man entweder keine Kreditkarte besitzt oder das die kartenausgebende Stelle die Verwendung für Glückspiele untersagt (da der Anbieter beim Belasten der Kreditkarte angeben muss, ob das Geld für Glückspiele verwendet werden soll, sind solche Zahlungen dann nicht erfolgreich).

Zahlungen per (Online-)Überweisung

Die Zahlung per Überweisung ist außerdem nicht zu empfehlen, wenn man den Anbieter nicht näher kennt und nicht genau weiß, wie dieser mit dem Geld seiner Kunden umgeht. Lediglich bei großen, lang etablierten Anbietern mit exzellentem Ruf, kann diese Zahlmethode eine Alternative sein. In die gleiche Kategorie fallen auch Zahlungen per GiroPay oder SOFORTÜberweisung. All diese Zahlungsmethoden haben gemeinsam, dass der Anbieter sofort sein Geld erhält und dass Du dieses später nicht mehr zurückbuchen kannst. Ein weiterer Nachteil, der gleichermaßen auch für Kreditkarten gilt, ist, dass man dem Anbieter eventuell mehr persönliche Daten zur Verfügung stellt, als man das tatsächlich möchte. Außerdem können diese Arten von Zahlungen leichter durch andere Personen nachvollzogen werden.

Schutz der Zahlungsdaten durch elektronische Geldbörsen oder PaysafeCard

Um zu vermeiden, dass man dem Online Casino seine primären Zahlungsdaten mitteilen muss, sind zwei elektronische Zahlungsmethoden besonders geeignet: Zum einen PayPal und Dienste, wie NETeller oder Skrill und zum anderen PaysafeCards. Beiden Varianten liegen unterschiedliche Prinzipien zu Grunde, wodurch diese durch spezifische Vor- und Nachteile gekennzeichnet sind. Doch zunächst möchten wir Dir beide Zahlungsarten einmal genauer vorstellen:

Die Anbieter PayPal, Skrill und NETeller stellen sozusagen einen elektronischen Geldbeutel im Internet zur Verfügung. In diesen können Sie über verschiedene Wege Geld einzahlen, wie zum Beispiel Überweisung, GiroPay, SOFORTÜberweisung, per Kreditkarte, usw. (manche der genannten Anbieter unterstützen nur ausgewählte (Ein)zahlungsarten). Damit stellst Du nur dem Anbieter dieses elektronischen Geldbeutels Deine sensiblen Zahlungsinformationen zur Verfügung und nicht dem eigentlichen Zahlungsempfänger, in unserem Fall dem Online Casino. Dieses erhält durch Dich lediglich die Legitimation, den gewünschten Einzahlungsbetrag aus deinem elektronischen Geldbeutel zu entnehmen. Sollte das Guthaben dort nicht ausreichen, so kannst Du im Normalfall im gleichen Schritt ausreichend Geld in den Geldbeutel einzahlen. Alle Zahlungen laufen in Echtzeit ab und normalerweise steht die der eingezahlte Betrag sofort in Deinem Spielerkonto zur Verfügung.

Mehr Privatsphäre durch PaysafeCards

Einige Spieler legen jedoch Wert auf noch mehr Privatsphäre, da auch bei PayPal und Co. der Online Casinobetreiber mehr Daten erhält, als dies gewünscht sein mag. Daher sei diesen Spielern die Verwendung von PaysafeCards ans Herz gelegt. Diese Prepaid-Karten können an vielen verschiedenen Kaufpunkten erworben werden – meistens Tankstellen und Kioske, bzw. Tabakläden. Es gibt sie in verschiedenen Wertigkeiten von 10 bis 100 oder selten auch 200 €. Diese werden bei den Verkaufspunkten meist nur gegen Bargeld oder EC-Karteneinzug verkauft. Um den Missbrauch dieses Bezahlsystems zu minimieren, haben zudem alle Verkaufspunkte ein so genanntes Tageslimit, bis zu dem sie Dir PaysafeCards ausstellen können. Das bedeutet, wenn das Limit 200 € beträgt und vor Dir am selben Tag jemand bereits Karten für insgesamt 150 € gekauft hat, so kannst Du dort maximal noch eine Karte mit einem Wert von 50 € erwerben. Das kann sehr ärgerlich sein, wenn es schon spät am Abend ist und Du keine Chance hast noch woanders eine der begehrten Karten zu erwerben.

Der eigentliche Wert der PaysafeCards ist auf dem Server des Anbieters hinterlegt und Du selbst erhältst einen Code, der diese Karte genau identifiziert. Zum Bezahlen bei Internetanbietern, die diese Methode unterstützen, brauchst Du dann lediglich den Code anzugeben und der Betrag wechselt per PaysafeCard-Server den Besitzer. Dadurch werden bei dieser Art von Zahlung keinerlei persönliche Daten ausgetauscht. Solltest Du zudem die PaysafeCard mit Bargeld bezahlen, so kann diese Dir im Anschluss nicht mehr zugeordnet werden – PaysafeCards sind damit eine Art Bargeld des Internets.

Vor- und Nachteile von PaysafeCards

Damit liegen die Vorteile der PaysafeCard eigentlich auf der Hand: Die Zahlungen werden garantiert in Echtzeit ausgeführt und sind hundertprozentig anonym, da der Anbieter im Gegensatz zu den elektronischen Geldbörsen nicht einmal Ihren dortigen Nutzernamen erfährt. Auch das Auftauchen von Lastschrifteinzügen von oder Überweisungen an Online Casinos kann damit sicher verhindert werden – schließlich möchte man wegen so etwas nicht einen Kredit für sein Eigenheim verweigert bekommen. Die PaysafeCard wird inzwischen von allen wichtigen Online Casinoanbietern akzeptiert, was bei PayPal nicht der Fall ist. Skrill und NETeller sind dagegen etwas weiter verbreitet. Die PaysafeCard kann Dich auch vor ungewöhnlich hohen und häufigen Einzahlungen schützen, da Du innerhalb einer definierten Zeit nur eine gewisse Anzahl und einen gewissen Wert an PaysafeCards erwerben kannst. Zudem kannst Du diese im Normalfall nicht per Kreditkarte zahlen und musst daher das Geld auch tatsächlich zur Verfügung haben.

Der Nachteil dabei ist natürlich, dass Du die Karten nur in einem Laden erwerben kannst – lediglich ein Anbieter hat momentan in Deutschland die Lizenz, die Karten online verkaufen zu dürfen, verlangt dafür aber hohe Aufschläge. Weiterhin solltest Du bedenken, dass es Schwierigkeiten mit dem Auszahlen von Gewinnen geben könnte, wenn Du ausschließlich per PaysafeCard eingezahlt hast. Das liegt daran, dass die meisten Anbieter nur auf das Konto oder auch in die elektronische Geldbörse auszahlen, von der vorher zumindest eine erfolgreiche Einzahlung getätigt wurde. Das dient zum Schutz Deines Kontos vor Missbrauch, sollte dieses einmal gehackt werden. Auszahlungen per PaysafeCard sind grundsätzlich NICHT möglich.

Auf dem Land kann es zudem vorkommen, dass sich gerade keine PaysafeCard-Verkaufsstelle in der Nähe befindet oder dass diese mal wieder ihr Tageslimit ausgeschöpft hat. In diesem Falle wird wohl die Bequemlichkeit siegen und Du wirst Dich für einen anderen Zahlungsanbieter entscheiden. Die höhere Zahlungssicherheit hat den Nachteil, dass man deutlich mehr Zeit und Arbeitsaufwand investieren muss. Durch die festen Werte der Karte kann es passieren, dass man eben doch gerne noch ein wenig mit dem Spielen fortfahren möchte, aber nur 10 € eingezahlt hat, die schon verspielt sind. In diesem Fall muss man wohl oder übel erneut das Haus verlassen und eine weitere PaysafeCard erwerben. PaysafeCards eignen sich hervorragend für Sicherheitsbewusste, Anfänger und alle, die Ihre Einzahlungen genau im Auge behalten möchten.



  • NOVOLINE Spiele Online



  • MERKUR Spiele Online